Kropp startet bei Europas größte MTB-Marathon-Serie und landet auf Anhieb auf dem Podium. Der für das Santos-Rohloff startende Fahrer, kann sich in dem riesigen Starterfeld durchsetzen und belegt hinter dem deutschen Niggl Georg und dem Slovenen Kolar Rok den dritten Platz.
Die Strecke von 86,6km mit 2705 Höhenmeter legte Kropp in 4:10:53Std zurück. Bei angenehmen Temperaturen machten sich die vielen Fahrer, die in mehrere Startblöcke unterteilt werden mussten, auf die Strecke. Viele Defekte entstanden durch die großen Steine und Felsen in den Abfahrten. Kropp brauchte sich mit seinem Sorglospaket (Rohloff) um so was keine Gedanken machen. Xenofit sorgte dann noch für die entsprechenden Energie und Mineralzufuhr.
Fazit von Kropp: Hätte zwar gerne ganz oben gestanden auf dem Podest gestanden, aber das Jahr ist ja noch lang und zum Jahresende stieg meine Form ja bisher immer auch noch an.

Am 29.04.12 stand für mich der 3. Hermannslauf vom Hermannsdenkmal in Detmold bis zur Sparrenburg in Bielefeld an. Bereits seit das Anmeldefenster am 06.0.12 um Mitternacht öffnete, fieberte ich diesem Ereignis entgegen. Das Fieber gewann im Zusammenhang mit der Erkältung am Sonntag vor dem Rennen jedoch leider die Überhand und zwang mich, von der Teilnahme am Kellerwald-Bike Marathon abzusehen. Bis zum Tag vor dem Rennen war die Teilnahme fraglich. Erst am Morgen des Rennens entschied ich mich, es wenigstens zu versuchen. Es war hervorragendes Laufwetter, obwohl zum ersten Mal ziemlich warm im Jahr. Die Organisation war wie immer perfekt und so startete ich als einer von über 7000 Teilnehmern um 11.05 Uhr aus Block B mit der Prämisse einfach rollen zu lassen und zu schauen was kommt. Mit Überqueren der Startlinie kam jedoch das Wettkampffieber und die Vernunft wurde schnell über Board geworfen. Ab jetzt war Bergab überholen angesagt um in der Ebene mit möglichst schnellen Läufern die schmalen aber schnellen Waldwege nutzen zu können. Die Taktik ging auf und so konnte ich Energie für die späteren Anstiege sparen.
Die Zwischenzeit in Oerlinghausen war noch hervorragend und deutete auf eine Zeit deutlich unter drei Stunden hin. Für mich findet der Hermannslauf jedoch zwischen dem „Schopke-Tal“ und dem „Eisernen-Anton“ statt. So postierte ich im Schopke-Tal meinen persönlichen Verpflegungsposten, bestehend aus Mike Downes und Jan-Philip Roche und schöpfte neue Energie. Die Treppen in Lämmershagen wurden gehend erklommen, um Energie für die kommenden Anstiege zu sparen. Die bessere Vorbereitung zahlte sich aus und ich konnte den Anstieg zum „Eisernen-Anton“ hochlaufen. Die nachfolgenden Wellen auf Asphalt waren jedoch anstrengender als erwartet, so mußte auch hier wieder Kraft für den Zieleinlauf gespart werden. Ab km 29,5 war jedoch „Schaulaufen“ angesagt. Die Zuschauer entlang der Promenade peitschten mich ins Ziel. Beim Blick auf die Uhr waren alle Schmerzen vergessen. Trotz Erkältung konnte ich meine bisherige Bestzeit um fast zwei Minuten verbessern und freudestrahlend ins Ziel laufen.
Lohn der Mühe waren der 147. Platz in der Altersklasse M35, bzw. der 1183. Platz der Gesamtwertung.
Mein Dank gilt der Organisation und allen ehrenamtlichen Helfern für wieder einmal perfekte Veranstaltung.
Nur wenige Trainingseinheiten lagen bei mir in dieses Jahr über 3h. Dem entsprechend wollte die Fettverbrennung auch nicht so recht in Gang kommen. Mit dem vielen Schlamm auf der Strecke, sollte das Rennen im Kellerwald ( 80 km /5.16h/ ca 2000 hm, 15.3km/h) mich an meine körperlichen Grenzen bringen. In den Abfahrten waren häufig Fahrer vor mir, die sehr vorsichtige zu Werke gegangen sind, war mir Recht, so blieben auch mir Stürze erspart.
Was für ein Verrücktes Rennen. Temperaturen beim Start um die 5°C, welche sich im laufe des Rennen auch nicht viel steigern sollte. Die Strecke war durch Regenfälle auf geweicht. Dies bereitete den Fahrern in den Abfahrten einige Probleme. Es kam zu vielen Stürzen und Aufgaben der Fahrer. Für Kropp lief es noch einigermaßen gut in der ersten Runde. Er hatte zwar einen Sturz, verletze sich aber nicht schwer. Kat am Arm und einige Prellungen und Kratzer an den Beinen. Kropp setzte das Rennen fort und stürzte ein weiteres mal auf einer schlammigen Passage. Die zweite Runde lief dann auch dementsprechend schlechter. Raus sprang Platz 11 in der Seniorenklasse 2 und Platz 51 gesamt.
Fazit von Kropp: Das lief noch nicht rund. Die Senioren 3 Wertung hätte ich zwar gewonnen, aber wenn man auf die gefahrene Zeit schaut, dann muss ich noch ordentlich einen drauf packen. Nico Muschiol erwischte es noch schlimmer. Er überholte mich gleich nach der ersten Runde (obwohl er Langstrecke fahren wollte), kam dann aber in einer Abfahrt zu Sturz und musste Verletzungsbedingt aufgeben. Er ist bis zu seinem Sturz Bärenstark gefahren.
PS: Viele andere Fahrer mussten wegen Schaltwerk Problemen aufgeben, kann uns mit der Rohloff nicht passieren.
Bei den Bezirks und Kreismeisterschaften in Hannover, kann sich Kropp in der Elite Klasse (KT, A, B, C) in Szene setzen. Schon schnell bildet sich eine Vierköpfige Spitzengruppe mit Kropp, die nach ca. 30 Runden eine Runde heraus fährt. Im Zielsprint versucht es Kropp von vorne. Muss sich aber den jüngeren geschlagen geben.
Fazit: Die Form scheint schon ganz gut zu sein. Bin gespannt auf das MTB Rennen am Wochenende (Kellerwald Bike Marathon)
SKS-Rohloff MTB-Nordhessencup










