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Königsetappe

Königsetappe
69km mit fast 3000Höhenmetern. Vier harte Anstiege. Rasante Abfahrten die es in sich haben und eben, schon zwei Etapen in den Beinen. An Erholung auf den Abfahrten ist nicht zu denken. Konzentration muss immer voll da sein und bei den Kameraleuten muss man dann immer noch einen Smilie parat haben.
Bei den Frauen, wie soll es auch anders sein, gewinnt mal wieder Sally Bigham. Bei den Männern Alban Lakarta.
Für Ralf Kropp reicht es diesmal für Platz 2
Fazit von Kropp: Hammer Etape. Völlig am Ende komme ich ins Ziel und freue mich über Platz 2. Die Abfahrten waren zum teil so steil, daß an eine Verzögerung der Geschwindigkeit gar nicht zu denken war. Also musste man zusehen, daß der Schwerpunkt immer senkrecht über dem Mittelpunkt lag. Ein Schmankerl der besonderen Art war eine Unterführung auf einer Wiese. 20cm Schlamm mit Bullschitt durchmischt. Während des folgenden Anstieges musste ich meine Reifen von diesem Gemisch befreien, da eine so dicke Schicht kleben blieb die das Gewicht des Rades ins unermessliche trieb.

etappe3

Zweite Etape

Wieder ist es zum Start schon ziemlich heiß. Da müssen aber alle durch. Die ersten 23km geht es nur einen „kleinen Anstieg“ von etwas über 300m hoch, bevor es zum Hauser Kaibling auf 2000m Höhe hoch geht. Eine rasante Abfahrt folgt, bevor es zum kleinen Schlußanstieg und dann wieder auf die Downhillstrecke zum Ziel geht.
bei den Frauen gewinnt wieder Sally Bigham. Bei den Männern Roel Paulissen aus Belgien.
Ralf Kropp fährt auf Podium. Platz 3. Er muss sich nur den beiden Österreichern geschlagen geben.
Fazit von Kropp: Die ersten 23km liefen gut und ich kam mit den beiden Österreichern zum langen Anstieg, wo ich sie dann aber ziehen lassen musste. Viel schlimmer fand ich, dass mich kurz vorm Ziel in der Downhillpassage zwei Frauen überholten und mich, obwohl ich am Limit fuhr, links liegen ließen.

 etappe zwei

Erste Etappe

Bei Temperaturen um 20°C schon um 10Uhr werden die Fahrer auf die Strecke geschickt. Erst geht es in einem langen Anstieg zum Hochwurzen bis auf 1840m der es in sich hat und das Feld weit auseinander zieht. Auf dem folgenden Downhill runter bis auf 1253m folgt der nächste Anstieg zu den Giglachseen auf 2000m. Hier folgt ein total mit Steinen verblockter Wanderweg der es in sich hat. Haben die Fahrer diese schwierige Passage überwunden, wird es technisch leichter aber die Bremsen werden in der sehr steilen Abfahrt bis auf das äußerste strapaziert. Nach kurzer Verschnaufspause folgt der kleine Schlußanstieg bevor es in die Downhill Passage zum Ziel geht.
Bigham Sally gewinnt bei den Frauen und Paez Leonardo bei den Männern. Ralf Kropp verfehlt das Podium und landet auf Platz 4.

Fazit von Kropp: Die Hitze hat mir ordentlich zu schaffen gemacht. Ein schleichender Platten verhinderte zudem auch eine bessere Platzierung. Eventuell wäre Platz drei drin gewesen. Platzgummer Walter der Italiener und Dagn Hermann aus Österreich waren aber viel zu stark für mich. Mal schauen was die Beine morgen hergeben.

Alpentour Trophy 2015

In Schladming trifft sich die Elite im MTB Sport zum größten Mountainbike-Etappenrennen Europas für Einzelstarter. Mit über 400 Teilnehmern aus 32 Nationen wird ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Mit spektakulären Strecken, umgeben von einem imposanten Bergpanorama lockt Schladming Profis wie Amateure sich der Herausforderung des Etappenrennen mit 198km und 8800 Höhenmetern, zu stellen.
Ralf Kropp vom Santos Rohloff Team ist schon zum vierten mal mit dabei und will sein Vorjahressieg in der SK4 wiederholen.

12. „Naspa“ Bike around the Clock 24 Stunden Mountainbikerennen

inga2Mein erstes 24h-Rennen als Solofahrerin führte mich am vergangenen Pfingstwochenende in den Rhein Lahn Kreis nach Diez zum „Naspa“ Bike around the Clock 24 Stunden Mountainbikerennen. Bereits zum 12. Mal veranstaltete das Mountainbike Team Schaumburg e.V. dieses tolle Event in familiärer Atmosphäre. Überschaubare 262 Teilnehmer, davon 18 Solofahrer, fanden sich am frühen Samstag Nachmittag um 14 Uhr zum Startschuss auf dem Diezer Marktplatz ein.

Eine kurze Passage über Asphalt führte das Starterfeld auf die Rennstrecke, einen nur 3,4km langen Rundkurs mit 78 Höhenmetern, der durch 2 steilere Anstiege zu Beginn der Runde den Teilnehmern auf die Dauer doch einiges abverlangte. Nach erfolgreich bewältigtem Aufstieg hieß es dann ordentlich Gummi geben. Eine schnelle Schotterweg-Abfahrt im Wald endete in einem 90° Knick bergauf. Ein weiterer Schotterweg führte zu einem holprigen Wiesentrail, vorbei an einem Lama-Gehege, um dann über Asphalt und Schotter, zurück zum Fahrerlager zu gelangen.

Im Vorfeld des Rennens haben mir viele erfahrene Solofahrer gesagt, dass über Erfolg und Misserfolg bei einem 24h-Rennen der Kopf entscheidet. Und ja, auch bei mir war es nicht anders. Die Gedankenspielchen die sich im Kopf verselbstständigen können einen ganz schön wuschig machen: „Wie viel hat man schon geschafft, wie viel liegt noch vor einem? Wie klappt es mit der Kräfteeinteilung? Zwing dich dazu langsamer zu fahren! Finde deinen Wohlfühlrhythmus!“ Ein netter Plausch mit den anderen Teilnehmern auf der Strecke ist da immer eine willkommene Ablenkung.

Mir hat es dann irgendwann auch geholfen, mir kleinere Zwischenziele zu setzen: „2 Stunden fahren und dann gönnst du dir mal ein paar Minuten Pause!“

Mit der Müdigkeit hatte ich besonders in den frühen Nachtstunden zu kämpfen. Besonders beim Aufstieg war es schlimm. Nachdem dann ein paar Mal Sekundenschlaf einsetzte, entschied ich mich dafür, mich 10 min zu den Lamas auf die Wiese zu legen… ähm, 10 min ins Lager auf die Liege zu legen. Eine gute Entscheidung, das kurze Powernapping und regelmäßige Koffeinzufuhr haben mich dann doch noch gut durch die Nacht gebracht. Was mir allerdings am schlimmsten zu schaffen gemacht hat waren dermaßen starke Schmerzen in den Unterarmen ab dem letzten Drittel des Rennens, dass ich die ruppigen Downhills am liebsten runter geschoben hätte. Eine regelmäßige Gabelwartung wird eben doch nicht überbewertet.

Durch das höhere Tempo zu Beginn des Rennens war ich recht schnell auf Platz 3 und konnte durch halbwegs konstante Rundenzeiten diesen über die Dauer des Rennens halten.

Mit ausreichend Vorsprung zu Platz 4 und unerreichbarem Platz 2 J, habe ich das Rennen nach 22h:13min:46sec und 95 Runden (laut Garmin: 335km und 7230 Höhenmeter) beendet.

Macht Gesamt Platz 3, hinter David Habryka von der Essener RG 1900 e.V. auf Platz 2 (101 Runden) und dem Sieger Klaus Baetz vom Team Gümpel / SC Optimum (117 Runden). Herzlichen Glückwunsch!

Besonders nett von den Organisatoren war, dass ich obwohl ich die einzige Frau unter den Solo-Fahrern war, zusätzlich in der Damenwertung gewertet wurde und so noch den Pokal für Platz 1 der Damen bekommen habe.

 

Alles in Allem ein stressfreies Event mit toller Organisation, sehr netten Teilnehmern und einer wahnsinns Unterstützung an der Stecke. Das Anfeuern bei Durchfahrt des Fahrerlagers nach jeder einzelnen Runde war wirklich großartig. Vielen Dank an alle!

Nicht unerwähnt bleiben darf Björn mein Betreuer, der abgesehen vom Pedaletreten wirklich alles für mich übernommen hat, und David der mich auf der Strecke immer wieder zum Weiterfahren motiviert hat! Ihr seid die Besten!

Und Danke natürlich auch an Rohloff! Die Nabe schnurrte wie immer einwandfrei im Hinterrad. J

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