Willingen 2013 war irgendwie anders, kein Regen, angenehme Temperaturen und eine trockene Strecke, irgendwas musste eigentlich passieren. Nachdem der Startschuss pünktlich um 7.30 Uhr fiel ging es direkt rein in die ersten Anstiege, nachdem das Müsli vom Frühstück verdaut worden war gingen die Anstiege auf der zweiten Schleife auch leichter von der Hand und so konnte ich mich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne Arbeiten. Somit konnte ich nach 5.55 Stunden die lange Strecke als 14 der Herren abschliessen. Am Ende lief doch alles gut, vielleicht stimmt es ja das anders das neue normal ist J.
Sechs Tage Etappenrennen in Italien bei der Rally di Romagna, da gibt es viel zu schreiben und noch mehr Erinnerungen, doch wo soll man nur anfangen? Am besten beim ersten Tag, an dem aufgrund des Regens die Etappe um 5 km auf 20 km gekürzt wurde. Auf dem einzigen Trail des Tages wurde auch klar warum, tiefer und extrem rutschiger Schlamm. Leider waren am zweiten Tag die Trails noch nicht abgetrocknet, daher kämpften wir uns wohl durch den klebrigsten Matsch überhaupt, der alles am Rad außer Gefecht setzte bis auf die Rohloff. Auf der folgenden dritten Etappe, war endlich alles trocken und so wurden wir auf wunderbare Trails und harten Anstiegen geschickt. Dann der vierte Tag mit 90 km und ca. 3200 hm mit wieder unfassbar spassigen und langen Singletrails, der leider mit einem schleichendem Platten geendet hat. Der fünfte Tag endete mit gefühlten 80% Trail- Anteil, irgendwann war man einfach nur noch Trailsatt J (wusste gar nicht das so etwas geht!). Auch der letzte Tag bot wieder ein Highlight nach dem andern, wobei die letzten fünf Kilometer auf einem Felsgrad mit einem unglaublichen Ausblick über die Apenninen einen wunderbaren Abschluss bildeten. Am Ende reichte es für Platz 6 in der Altersklasse und einen 7. Gesamtplatz (41 Finisher)
Das Rennen ist absolut zu empfehlen. Richtig netter Veranstalter und Fahrer, viele Trails und einer Pizza-Party am Ende des Rennens, was will man mehr?
Für mehr Infos:
http://www.rallydiromagnamtb.it/
Der Trip nach Willingen ist einfach nur als Genial zu bezeichnen…
Nach dem enttäuschenden Wetter letztes Jahr war dieses Jahr feinster Sonnenschein angesagt.
Ich bin mit Leo und Jörn angereist und hab mir mit den Bengels nen Super Zimmer in der CG-Willingen-Usseln geteilt.
Lustig wurde es am ersten Abend wo die beiden Veteranen meinten es gehöre zur Tradition ne Flasche Rotwein vorm Rennen zu Köpfen. Gesagt … getan!
Danksagung gilt an der stelle auch meinem Team und alle von den ich soooo Genialen Support bekommen habe!!!
Riesen DANK!!! an Rohloff, Mi-Tech und Sapim die sich nochmal um mein Bike gekümmert haben!
Über die Bike-Messe sind wir natürlich auch gelaufen und haben das neuste Material begutachtet…
Das Essen dann mit dem Rohloff -Team hat den Renn-Vorabend super abgerundet!!!
Der Marathon selbst verlief für mich recht gut. Ich hatte mit keiner „starken“ Leistung gerechnet und wollte mit dem ersten Marathon dieses Jahr einfach nur ein wenig Training bekommen für die Sagenumwobene „MAD-EAST-Challenge“ !!! Hat jedenfalls richtig Spaß gemacht!!!
Hier noch ein paar Impressionen:
Alpentour Trophy gerät durch Wetterkapriolen ins Extreme
03.06.2013
1. Etappe: Hochwurzen – Reiteralm 69 km/2900 hm
Pünktlich um 10 Uhr machte sich das stark besetzte Profi- und Amateurfeld mit ca. 480 Teilnehmern auf die Strecke. Der erste Streckenabschnitt war stark durch die Niederschläge aufgeweicht und daher sehr schlammig.
Noch am ersten Anstieg zur Reiteralm, auf 1740 m wandelte sich der anhaltende Regen in Schnee um. Kurz danach mussten dann einige Schneefelder überquert werden und die anschließende Abfahrt wurde zu einer echten Rutschpartie. In der Abfahrt erstarrten die Finger zu „Eis“, sodass einige Fahrer aufgeben mussten. Nicht nur die Fahrer litten unter dem starken Regen, auch die Wegmarkierung war teilweise schlecht, sodass eine größere Gruppe von der Strecke abkam und viel Zeit verlor. Die letzte größere Herausforderung wartete dann an dem Weltcup-Skihang von 2013, an dem die Fahrer noch eine anspruchsvolle Donwhill-Passage meistern mussten.
Am Ende siegte Kristian Hynek (CZ) vor Alban Lakata (AUT). Ralf Kropp vom Santos-Rohloff Team gewann in der „Sportklasse 4“ vor dem Vorjahressieger Erich Pross aus Österreich.
Fazit von Kropp: „Das Rennen kam mir eher vor wie ein Winter- anstatt eines Sommerrennens. Der viele Regen, der auch noch in den Höhenlagen in Schnee überging, machte allen Fahrern zu schaffen. Durch die Rohloff Speedhub 500/14 war ich allerdings klar im Vorteil und konnte die schlammigen Passagen ohne große Probleme bewältigen. Mal schauen wie die weiteren Etappen ausgehen, denn eine Verbesserung des Wetters ist nicht in Sicht.
2. Etappe: Bergzeitfahren Planai Schafalm 15 km/1100 hm
Startverschiebung von 9 Uhr auf 11 Uhr, aufgrund heftigen Schneefalles ab einer Höhe von ca. 1200 m. Aus diesem Grund mussten Quads und Geländefahrzeuge den Schnee auf der Strecke festigen, damit das Bergzeitfahren überhaupt stattfinden konnte. Die Fahrer hatten auf den schmalen Spuren mit dem Schnee zu kämpfen und konnten an manchen Stellen nur ihre Räder schieben. Der Kampf der Mountainbiker gegen die Schneemassen endete oftmals mit einer sanften Landung im hohen und weichen Schnee.

Das Zeitfahren endete mit folgenden Platzierungen:
Bei den Männern gewann wieder Kristian Hynek (CZ) vor Sören Nissen (DÄN) und Alban Lakata (AUT). In der „Sportklasse 4“ gewann erneut Ralf Kropp vor Erich Pross (AUT).
3. Etappe: Dachstein Runde 54 km/2200 hm
Auf der dritten Etappe mussten geplante Streckenabschnitte am Dachstein wegen 50 cm Neuschnee gekürzt werden, sodass an diesem Tag nur 54 km und 2200 Höhenmeter von den Sportlern gefahren werden mussten. Gestartet wurde um 10 Uhr bei milden Temperaturen und etwas weniger Regen, als die Tage zuvor. Die verkürzte Strecke ersparte den Teilnehmern unangenehme Schiebepassagen durch Schnee- und Geröllfelder. Lediglich mit dem Matsch und dem Schlamm hatten die Mountainbiker zu kämpfen.
Auch diese Etappe konnte Kropp, in der „Sportlerklasse 4“ für sich entscheiden und sogar seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. In der „Männerklasse“ gewann Alban Lakata vor Jiri Novak.
Fazit von Kropp: „Ich freue mich riesig über den dritten Sieg in Folge. So kann ich jetzt die letzte Etappe etwas entspannter angehen. Ich habe mir auf den vorherigen Etappen einen guten Vorsprung heraus gefahren, so dass der Gesamtsieg zum greifen nah ist.“
4. Etappe: Finale der Alpentour Trophy
In der Nacht peitschte der Regen gegen die Fenster der Fahrerunterkünfte und lies nichts Gutes erahnen. Sturzbäche kamen die Wiesen herunter und kleine Bäche wurden zu reißenden Flüssen. Waldwege und Singletrails hatten sich zu Sturzbächen verwandelt und Bäume waren über die Wege gefallen. Infolgedessen wurde die letzte Etappe abgesagt. So wurden die Sieger aus den ersten 3 Etappen ermittelt.
In der Männerhauptklasse gewinnt Kristian Hynek vor Alban Lakata und Jiri Novak. Ralf Kropp entscheidet die „Sportlerklasse 4“ für sich.

Fazit von Kropp: „Was für ein Etappenrennen! Ich habe schon viel Extremes erlebt, aber solche Verhältnisse hatte ich noch nie. Ich freue mich riesig über meine Einzelsiege und den Gesamtsieg. Ich hatte allerdings auch durch die Rohloff SPEEDHUB 500/14 erhebliche Vorteile gegenüber den anderen Bikern.“
Crosslauf Hidessen 2.06.2013 endlich mal bei Sonnenschein…
Heute hab ich mal wieder ein langes Trainingswochenende mit einem Crosslauf ausklingen lassen…
In Hidessen galt es die 10Km und 130Hm durchs Hidesser Bent zu absolvieren.
Nach dem ich die 3 Tage vorher mit Leo und Jörn recht hart trainiert habe bin ich mit der Laufleistung von 45.29min. eigentlich recht zufrieden.
Zu mal ich erst 1std. vor den lauf aufgestanden bin und noch seelenruhig gefrühstückt habe 🙂
AK Platz 3 Gesamt 20
So kammen jetzt am Wochenende im Radtraining 210Km und knapp 4000Hm zusammen… Das neue Mi-Tech Tyke ROEX29″ läuft super… Besten dank an JÜRGEN und MARCO!!!
SKS-Rohloff MTB-Nordhessencup




















