Hitze beim 12. SKS-Sauerlandmarathon in Grafschaft. Trotzdem machen sich über tausend Starter auf die Strecke von 109, 59 und 47km. Erst geht es über den Wilzenberg, dann über Schanze und durch das Latroptal zurück ins Startgebiet. Die Strecke ist gut zu befahren, nur die Hitze macht den Fahrern zu schaffen. Kropp der auf der Mitteldistanz unterwegs ist, findet eine schnell Gruppe und kommt gut voran. Um nicht mal eine Minute verpasst Kropp das Podium und landet zum wiederholten mal auf den 4ten Platz.
Am Sonntag stand dann noch der SKS Bike Marathon „Rund um Zierenberg“ auf dem Programm. Im nordhessischen Bergland Naturpark Habichtswald ging es für Kropp ebenfalls über die Mitteldistanz. Als erstes war der Bärenberg zu bewältigen, doch schon da waren die Beine von Kropp zu schwer vom Vortag um dem Spitzenfeld zu folgen. Es springt aber immer noch der 6te Platz heraus.
Absolute Topleitung von Nico Muschiol, der in Zierenberg auf der Langstrecke unterwegs war. Platz 6 gesamt und 4ter in der Herren Hauptklasse
Fazit Kropp: Ganz schön heftig, zwei Rennen am Wochenende und dazu noch die Hitze. Aber einmal ist es zu warm ein andern mal ist es zu nass, dann hat man mal nen Platten, irgendwie scheint immer was zu sein. Dabei macht es aber immer wieder Spaß, so dass zu Hause schon gemeckert wird, weil man fast jedes Wochenende unterwegs ist. Ich glaube aber das es allen so geht und freue mich schon wieder auf die nächsten Rennen. Vielleicht klappt es ja noch mit der Krokodil Trophy.
Rund um die Burg ging es auf die sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. 63 Kilometer und 1600 Höhenmeter waren zu bewältigen. Den Bikern wurde alles geboten was ein anspruchsvolles Rennen ausmacht. Singletrails, rasante Downhills, steile Anstiege und herrliche Ausblicke.
Bei herrlichem Sonnenschein machen sich viele Topfahrer auf die Strecke am Fuße des Kahlen Asten im Hochsauerland. Eine Einführungsrunde zieht das Feld schnell auseinander. Alles ist trocken, so dass selbst in den Abfahrten hohes Tempo gefahren werden kann. Nur der lose Schotter und Auswaschungen auf den Wegen schien einigen Fahrern Probleme zu machen. Für Kropp Santos-Rohloff-Team springt in der Masterwertung der undankbare 4. Platz heraus, für Nico Muschiol Rohloff Speed Team in der Herren Hauptklasse der hervorragende 11. Platz
Fazit Kropp: Der Sommer ist da und es macht gleich viel mehr Spaß Rennen zu fahren. Der 4. Platz in dem stark besetztem Rennen ist für mich recht gut, auch wenn ich gerne auf dem Treppchen gestanden hätte. Die Form bei Nico und mir stimmt und so freuen wir uns schon auf die nächsten Rennen.
Die ganze woche scheint die Sonne, doch in der Nacht vor dem Rennen kommen Gewitter auf und auch während des Rennen miselt oder regnet es. Erst zum Ende des Rennen kommt die Sonne raus. Die Singeltrail sind matschig, machen aber trotzdem Spaß. Kropp ist in einer schnellen Gruppe unterwegs, doch immer wieder reist es die Gruppe auseinander und die Fahrer müssen allein für sich kämpfen. Für Kropp springt der 18. Gesamtplatz heraus und der 5. Platz bei den Senioren 2.
Fazit: Habe vorne den falschen Reifen aufgezogen. Ein Rocket Ron hätte sich nicht so schnell mit Schlamm zugesetzt und dann hätte ich in den Abfahrten nicht so viel Zeit verloren. Trotzdem bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden. 11min schneller als letztes Jahr und auch um zwei Plätze verbessert. Zu loben ist die Versorgung mit Trinkflaschen gefüllt mit Xenofit an jeder Verpflegungsstelle.
Der Sommer ist noch nicht auf der Schwäbischen Alb angekommen. Es ist Wolkenverhangen und während des Rennen misselt es und Regenschauer kommen herunter. Die Sonne kommt nur sporadisch heraus. Trotzdem machen sich fast 2500 Starter auf die 86km Strecke rund um Albstadt. Das Starterfeld ist von Top Bikern gespickt. Unter anderem starten so Größen wie Manuel Fumic und Jochen Käß. Für Kropp läuft das Rennen gut, er findet eine Gruppe mit der er schnell unterwegs ist und kann sich von dieser auch noch auf dem letzten Drittel absetzen. So springt ein hervorragender Spitzenplatz in der Lizenzklasse heraus. Platz 31 Lizenz (alle Altersklassen) und gesamt Platz 48. In der Altersklasse über 40zig wäre Platz 6 herausgesprungen. Der Abstand zu dem Erstplatzierten Jochen Käß betrug nur 24 Minuten, was auf die Distanz gesehen nicht gerade viel ist. Auf Manuel Fumic sogar nur 13 Minuten.
Fazit Kropp: Die geringe Anzahl an Höhenmetern kam mir entgegen, so fühlte ich mich das ganze Rennen über gut und konnte immer wieder Akzente setzten. Manuel Fumic war nicht weit weg, aber vielleicht schont er sich ja schon für die am Freitag beginnende Olympiade in London. Außerdem ist er ja auch Cross Country Spezialist. Das Bike lief mal wieder tadellos. Speziell auf den Matschpassagen rollten die großen Laufräder 29″ ohne weg zu rutschen gerade hinweg, wo andere schwer zu kämpfen hatten um sich oben zu halten.
In Altenberg herrschen beste Witterungsbedingungen. Sonne satt. Am Freitag geht es auf einen Sprint den Berg hoch und wieder runter. 7km 240hm Schnell ist alles vorbei. Die schnellsten meistern die Strecke in 17min. Kropp braucht länger, da er in der Abfahrt doch einige Zeit liegen lässt. Am Samstag sind dann 82km und 2750hm zu bewältigen. Kropp fährt die meiste Zeit mit Michael Opper zusammen. Auf den Abfahrten kann Kropp zwar nicht folgen doch auf den Anstiegen und in den Ebenen kann er die entstehenden Löcher wieder zufahren. Im letzten Drittel erwischt es Michael Opper mit einem Durchschlag in einer Abfahrt. So fahren sie die letzten Kilometer getrennt von einander in Ziel. Es springen Platz 5 und 7 heraus. Am Sonntag stehen 73km mit 2000hm auf dem Programm. Kropp kann Michael bei den Abfahrten nicht folgen, schaft es aber auch nicht das Loch zu zu fahren. Trotzdem kommen die beiden Fahrer kurz hintereinander ins Ziel und belegen die guten Plätze 5 und 6.
Fazit: Bei diesen Witterungsbedingungen war die Strecke gar nicht so anspruchsvoll, wie es mir zuvor angekündigt wurde. Da hätte ich gar nicht so einen Bammel vor der Strecke haben müssen.
Das Material hat mal wieder gezeigt, dass es zu den zuverlässigsten auf dem Markt gehört. Auch die Mineralien Versorgung durch Xenofit ließ keine Wünsche offen.
PS: Gute Leistung auch durch Marco Morgenstern.
Schade das Nico Muschiol und ULf Walhers Margenprobleme(Virus) hatten
SKS-Rohloff MTB-Nordhessencup











