- Letztes Rennen. Nochmal Uphill. Die ersten Meter gehen noch, doch dann fährt einer nach dem anderen an mir vorbei. Ich komme mir vor wie eine Schnecke. Es liegt nicht an den 40cm Neuschnee, ich glaube es ist die Sitzposition. Der Sattel steht genau über der Hinterradachse. Viele fahren einfach durch den losen Schnee an mir vorbei, obwohl ich die bessere Linie fahren kann. Schei…………….
Rennen 4 Eliminatorrennen. Wir fahren schon früh zum Ort des Geschehens und ich beginne meine Sprintfähigkeit zu testen. Doch oh schreck, was ist das? Irgendetwas springt. Rohloff kaputt? Gibt es doch gar nicht! Vielleicht sind die Bautenzüge nicht richtig eingestellt und die Gänge sind nicht richtig drin? Als Marco von Rohloff kommt, will ich es ihm demonstrieren. Trete voll rein, doch diesmal macht es nicht nur knack, sondern peng!!! Lege mich fast lang, kann das Rad gerade noch abfangen. Der Riemen liegt wie eine Schlange auf dem Boden. Was jetzt? Ein Ersatzrad haben wir noch dabei. Doch die Größe ist leider nicht so ganz meine. Das 9:ZERO:7 ist mir eigentlich schon zu klein. Größe L, brauche eigentlich XL. Das Nicolai ist Größe M. Besser als gar keins. Absenkbare Sattelstütze bis zum Anschlag raus. Erste Eliminator Runde läuft gut. Komme weiter. Zweites Rennen auch, doch beim dritten legt sich der vor mir Fahrende lang und versperrt mir den Weg. Werde überholt und komme nicht weiter. Schade.
Heute Uphill. Boh gehen die ein Tempo vorne. Muss es langsamer gehen lassen, sonst komme ich oben nicht an. Esther Süß schließt zu mir auf. Ich klemme mich an ihr Hinterrad und als es wieder ein bisschen flacher wird, kann ich ihr wieder ein bisschen weg fahren. Oben hat es richtig Schnee und man muss die richtige Spur wählen. Unglaublich was die Reifen mit ihrem Gripp meistern. Ziemlich kaputt erreiche ich die Brunnihütte. Etappenziel erreicht. Kurze Erholungspause und dann geht es auf die Downhillstrecke. Für meine Verhältnisse lasse ich es ordentlich krachen.
Rennen 1
Erstes Rennen. Wenig bis gar kein Schnee, dafür Eissssss. Erst geht es durch Engelberg oberhalb vom Bärenbach, bis ans Ende der Welt. Ein Restaurant heißt wirklich „Am Ende der Welt“. Es ist der Wendepunkt, von dem es wieder Richtung Engelberg geht. Danach folgt eine relativ flache Strecke Richtung Fürenalp bis zum Wasserfall. Dort durchfahren alle einen Loop 4mal, der es in sich hat. Eis ohne Ende. Schwere Stürze mit Folgen. Für einige Fahre bedeutet es schon das Ende von Snow Epic. Fahrer mit Spikes fliegen nur so übers Eis. Bleibe sturzfrei und freue mich das Ziel sturzfrei zu erreichen.
P
atz16 ist auch nicht so schlecht
Das dreitägige Etappenrennen um die Zollernalb hatte dieses Jahr fast alles zu bieten. Von Starkregen bis zu Sonnenschein, von trocken bis zur Schlammschlacht.
Die erste Etappe führte von Bad Imnau nach Balingen mit 56km und 950 Höhenmetern. Nach nur 1:55Std kamen die Fahrer der starken Teams von Bulls, Centurion Vaude, Haico Racing und Kreidler ins Ziel.
Die dritte Etappe führte von Strassberg nach Hechingen mit 76 und 1450 Höhenmetern. Mit Starkregen und Schlammpisten eine der besonderen Art.
Auf den rutschigen und schlammigen Pisten mussten einige Fahrer Federn lassen. Ralf Kropp vom Santos Rohloff Team kam mit den Verhältnissen dank der zuverlässigen Nabe bestens zurecht und verbesserte sich in dem Master 2-4 Gesamtwertung auf der Schlussetappe von Platz 5 auf Platz 3.
Gesamtsieger wurde Simon Stiebjahn Team Bulls, vor Markus Kaufmann Team Centurion Vaude und Tim Böhme ebenfalls Team Bulls.
Fazit von Kropp: Eigentlich fahre ich lieber bei gutem Wetter, doch hat die zuverlässige Rohloffnabe bei den Wetterbedingungen entscheidend zu dem Podiumsplatz beigetragen.
SKS-Rohloff MTB-Nordhessencup













